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Leber und Nieren |
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Es gibt eine ganze Reihe von Stoffen, die in größeren Mengen oder bestimmten
Zusammenhängen lebertoxisch
wirken. Die Leber ist das Chemielabor in
unserem Körper und obwohl die Leber sehr tolerant ist, wirken sich Schäden
an der Leber in vielen Bereichen negativ aus. Entsprechend sorgfältig sollte
man die Leber schützen. So etwa wirkt Zimt in größeren Mengen bei
einer kleinen Risikogruppe lebertoxisch: Die Leberwerte im Blut
verschlechtern sich, im Extremfall kommt es zu Hepatitis. Übrigens kursieren
für viele der hier aufgeführten Stoffe
ähnliche Warnungen, so etwa existieren für Ingwer oder Ashwagandha analoge Gerüchte, dass
insbesondere bei schon vorhandener Leberschädigung oder entsprechender
paralleler Medikamenteneinnahme Leberschäden drohen. Und selbst für
Capsaicin hat das BfR eine Warnung veröffentlicht (die von der KI dann
gleich in Lebertoxizität erweitert wird): "ernsthafte
gesundheitliche Beeinträchtigungen nach oraler Aufnahme hoher Capsaicinoid-Dosen
(hat das BfR) zum Anlass genommen," "von
einem erhöhten Risiko für das Auftreten von magenschleimhautschädigenden
Wirkungen auszugehen ist." Verschiedenste medizinische Antipilzmittel stehen im Verdacht, schwere und schwerste Leberschäden und Nierenschäden (Amphotericin B) hervorzurufen, das hier verlinkte steht nur stellvertretend für alle anderen ("Potentiell tödliche Leberschäden, wie sie von Ketoconazol (NIZORAL) und anderen Azol-Antimykotika bekannt sind" Nephrotoxizität siehe hier). Dies wird von einigen (uninformierten) Ärzten pauschal als Vorwand genommen, diese selbst bei erwiesener Pilzinfektion nicht zu verschreiben (anstelle entsprechende Vorkehrungen gegen Leberschäden und Nierenschäden mit dem Patienten zu besprechen, z.B. leberschützende Tees wie Mariendistel, das im Curcuma enthaltene Curcumin, Arjunextrakt, Ingwer, Koriander, Sellerie etc etc. Wer nun in einer Art Kurzschlußdenken sämtliche Mittel, die Leberschäden hervorrufen können, auch als Antipilzmittel verdächtigt, liegt natürlich ebenso falsch. Andererseits gilt es Meldungen, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel Leberschäden hervorrufen können, durchaus ernst zu nehmen. So ist etwa bekannt, dass das Nahrungsergänzungsmittel Ashwagandha für Schäden der Leber verantwortlich sein könnte. Welche genauen Umstände zu den in dieser Studie angeführten Leberschäden führten, gilt es weiter zu untersuchen. Ernährung mit Mittelmeerdiät oder asiatischer Gemüsediät fördern die Lebergesundheit. In jedem Fall vermeiden sollte man Alkohol, Zucker, Geräuchertes und Wurstwaren. Unterstützend sollten Sie zumindest einige der hier angegeben Ratschläge nutzen. Auch gilt hier das an anderer Stelle schon erwähnte: Pilze sind clever, sie wissen sich zu wehren gegen Antimykotika (die nicht-alkoholbedingte Fettleber könnte ein Hinweis auf mögliche Ursachen sein. Da die Medizin jedoch diese Zusammenhänge nicht kennt oder sieht, werden Forschung und Untersuchungen in dieser Richtung nicht vorgenommen. Die Medizin sieht als Ursache der NAFL oder NAFLD {nicht-alkoholbedingte Fettleber} das metabolische Syndrom {auch als metabolisch-vaskuläres Syndrom oder Insulin-Resistenz-Syndrom bezeichnet}. Verschiedene Symptome und Krankheitsbilder kennzeichnen dies: Übergewicht {insbesondere Bauchfett, das Subkutanfett oder Viszeralfett ist hier der eigentliche Übeltäter}, dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel {gestörter Zuckerstoffwechsel in Form einer Insulinresistenz}, erhöhte Blutfettwerte und Bluthochdruck. Man sollte also zuvorderst in jedem Fall Schritte gegen die nicht-alkoholbedingte Fettleber unternehmen!). Für die Prävention von Lebererkrankungen sollte in jedem Fall eine Lebensstiländerung mit Gewichtsreduktion und erhöhter körperlicher Aktivität erfolgen. Der Verzicht auf fruktosehaltige oder gesüßte Speisen und Getränke, Weißmehlprodukte und Fertiggerichte hilft weiterhin die Leber gesund zu halten. Kaffee und (viel) Obst und Gemüse wirken sich positiv auf die Leber aus. Neben der Ernährung ist Bewegung eine zentrale Komponente der Lebergesundheit. Nicht Hochleistungssport, sondern 30 Minuten moderates Ausdauertraining möglichst täglich fördern die Lebergesundheit. In den Alltag eingebautes Gehen oder Radfahren hilft in kleinsten Dosen. Bauen Sie sich keinen neuen Angstgegner auf, keine unerfüllbaren Hürden. Ab und an das Auto stehen lassen, fußläufig erreichbare Ziele zu Fuß ansteuern, nicht den Fahrstuhl nutzen, sondern Treppen steigen. Wer dies konsequent in seinen Alltag einbaut und ständig ausweitet, hat schon einen großen Teil des Weges zur Lebergesundheit zurückgelegt. Leber und Nieren sollte man daher während der auf dieser Site beschriebenen Kur extrem sorgfältig durch eine sehr gesunde Lebensführung unterstützen. Falls Sie einen guten Arzt haben, sollten Sie auch regelmäßig Leber- und Nierenchecks durchführen lassen, regelmäßig Ultraschalluntersuchungen machen lassen. Ich gebe hier bewusst gar keine Leber- und Nieren-Gesundheitstips, sie finden in den einzelnen Kapiteln hier jedoch Hinweise. Informieren Sie sich weiter auf den vielen recht brauchbaren Seiten im Internet zu diesen Themen. Insbesondere, wenn bei Ihnen schon vorher eine Nicht-alkoholbedingte Fettleber diagnostiziert wurde oder Probleme mit den Nieren existieren gilt es extrem vorsichtig zu sein. |
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