Augenmigräne
Eine Augenmigräne zeigt sich mit Symptomen wie
plötzliche Lichtblitze, Zickzacklinien vor den Augen oder Ausfälle im
Sichtfeld. die Symptome können für Betroffene beängstigend sein. hier
spielen nicht Kopfschmerzen die Hauptrolle, sondern Sehstörungen. Mediziner
sprechen deshalb von einer ophthalmischen Migräne, also das Auge
betreffenden Migräne.
Bei Augenmigränen treten Symptome
auf wie bei einer Migräne mit Aura. Beide Formen lassen sich kaum
voneinander abgrenzen. Von einer Augenmigräne wird gesprochen, wenn die
Sehstörungen ohne Kopfschmerzen einhergehen. Sie bilden sich oft nach
wenigen Minuten bis zu einer Stunde zurück. Bleibenden
Schäden treten nicht auf.
Die Symptome halten bei einer Augenmigräne oft nur
für fünf bis zehn Minuten an, in manchen Fällen bis zu einer Stunde.
Begleitende Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle werden selten berichtet.
Bei einer Migräne mit Aura können zusätzlich
Gefühls-, Sprach- und Hörstörungen auftreten. Sie kann einer Augenmigräne
folgen oder isoliert auftreten.
Kopfschmerz
Kopfschmerz stellt sich oft dumpf, drückend,
beidseitig, ohne starke Begleitsymptome dar. Im Gegensatz zu
Migränekopfschmerzen werden Kopfschmerzen meist nicht von Übelkeit und
Erbrechen begleitet. Der Schmerz wird zudem nicht durch körperliche
Aktivität, Licht, Geräusche oder Gerüche verschlimmert.
Der
Spannungskopfschmerz stellt die häufigste Kopfschmerzerkrankung dar. Es wird
unterschieden in episodischen Spannungskopfschmerz, der an weniger als
fünfzehn Tagen pro Monat auftritt und chronischen Spannungskopfschmerz, der
an mehr als fünfzehn Tagen im Monat oder an mehr als 180 Tagen pro Jahr
auftritt.
Behandelt werden können Spannungskopfschmerzen mit
verschiedenen Schmerzmitteln, wie Aspirin. Bewegung an
frischer Luft oder auf die Schläfen aufgetragenes Pfefferminzöl hilft vielen
Betroffenen.

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