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Migräne und Kopfschmerz


Migräne

Migräne stellt sich oft  einseitig, pulsierend und intensiv dar. Begleitet ist Migräne oft von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Seh- oder Sprachstörungen. Migräne dauert vielfach mehrere Stunden bis Tage an und wird oft durch  Stress, hormonelle Veränderungen, Wetter oder bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst.
Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Das Leben von Betroffenen wird durch Migräne stark beeinträchtigt. Sie kann sich im Laufe des Lebens verändern und sich mitunter auch bessern. Nur sehr wenige Menschen mit Migräne, weniger als 2 von 100, haben eine chronische Migräne. „Chronische Migräne ist definiert, dass Migräne- Beschwerden mindestens über 3 Monate hinweg an mehr als 15 Tagen im Monat auftreten.
Migräne wird typisch von charakteristischen Symptomen begleitet: Neben Kopfschmerzen tritt fast immer Appetitlosigkeit sowie in vielen Fällen Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Lärmempfindlichkeit und Überempfindlichkeiten gegen Gerüche auf.


Häufigkeit von Begleitsymptomen:
Übelkeit (80 %)
Erbrechen (40 bis 50 %)
Lichtempfindlichkeit (60 %)
Lärmempfindlichkeit (50 %)
Überempfindlichkeiten gegen Gerüche (10 %)



Migräne-Aurastörungen:
  • Sehstörungen  wie Lichtblitze, Lichtbögen, Zickzack-Linien, Gesichtsfeldausfälle
  • Sensibilitätsstörungen wie Kribbeln und  Taubheitsgefühle
  • Sprechstörungen
  • Verwirrtheit
  • Lähmungen
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    Augenmigräne

    Eine Augenmigräne zeigt sich mit Symptomen wie plötzliche Lichtblitze, Zickzacklinien vor den Augen oder Ausfälle im Sichtfeld.  die Symptome können für Betroffene beängstigend sein. hier spielen nicht Kopfschmerzen die Hauptrolle, sondern Sehstörungen. Mediziner sprechen deshalb von einer ophthalmischen Migräne, also das Auge betreffenden Migräne.

    Bei Augenmigränen treten Symptome auf wie bei einer Migräne mit Aura. Beide Formen lassen sich kaum voneinander abgrenzen. Von einer Augenmigräne wird gesprochen, wenn die Sehstörungen ohne Kopfschmerzen einhergehen. Sie bilden sich oft nach wenigen Minuten bis zu einer Stunde zurück. Bleibenden Schäden treten nicht auf.

    Die Symptome halten bei einer Augenmigräne oft nur für fünf bis zehn Minuten an, in manchen Fällen bis zu einer Stunde. Begleitende Kopfschmerzen oder Schwindelgefühle werden selten berichtet.

    Bei  einer Migräne mit Aura können zusätzlich Gefühls-, Sprach- und Hörstörungen auftreten. Sie kann einer Augenmigräne folgen oder isoliert auftreten.

     

    Kopfschmerz

    Kopfschmerz stellt sich oft dumpf, drückend, beidseitig, ohne starke Begleitsymptome dar. Im Gegensatz zu Migränekopfschmerzen werden Kopfschmerzen meist nicht von Übelkeit und Erbrechen begleitet. Der Schmerz wird zudem nicht durch körperliche Aktivität, Licht, Geräusche oder Gerüche verschlimmert.

    Der Spannungskopfschmerz stellt die häufigste Kopfschmerzerkrankung dar. Es wird unterschieden in episodischen Spannungskopfschmerz, der an weniger als fünfzehn Tagen pro Monat auftritt und chronischen Spannungskopfschmerz, der  an mehr als fünfzehn Tagen im Monat oder an mehr als 180 Tagen pro Jahr auftritt.

    Behandelt werden können Spannungskopfschmerzen mit verschiedenen Schmerzmitteln, wie Aspirin. Bewegung an frischer Luft oder auf die Schläfen aufgetragenes Pfefferminzöl hilft vielen Betroffenen.

     

     


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