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Folgeerkrankungen

 

 


 

 Wie an anderer Stelle beschrieben, können sich gewöhnlich harmlose Pilze wie Candida albicans unter bestimmten Bedingungen - etwa einer gestörten Darmflora -  im Darm ausbreiten. Pilzerkrankungen gehen dabei oft einher mit niedriggradigen, sog. 'stillen' Entzündungen. Sie werden von der herkömmlichen Medizin als altersbedingte Erkrankungen gesehen. Grundlage ist ein pro-inflammatorischer Prozess, der durch eine erhöhte Expression von Zytokinen wie IL-6 und TNF-α und die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren mit NF-κB gekennzeichnet ist.

Zahlreiche 'altersbedingte' Erkrankungen wie  Herzerkrankungen, altersbedingte Makuladegeneration, Parkinson, Alzheimer,  Multiple Sklerose, Diabetes, Osteoporose, Atherosklerose, Krebs sind Folgen solcher Entzündungen und selbst Bluthochdruck könnte eine Folge sein.

Aber auch sog. Degenerative Erkrankungen (umgangssprachlisch häufig auch als „Verschleißerkrankungen“ bezeichnet) können die Folge niedrigschwelliger Entzündung sein. Laut Medizin handelt sich bei diesen Erkrankungen um Erscheinungen, die durch die Abnutzung oder Alterung von Zellen entstehen. Folgeerkrankungen können, sofern falsch behandelt, die zugrundeliegende Erkrankung verschlimmern. Wir haben es mit einem intelligenten Gegner zu tun, der sprichwörtlich Mittel und Wege kennt, seine Opfer fehlzuleiten.

Die zwölf 'Hallmarks of Aging' wurden von der Medizinforschung aufgestellt, um Altern zu beschreiben und die weitere Forschungsrichtung zu bestimmen:

  1. Genomische Instabilität: Akkumulation von DNA-Schäden durch oxidativen Stress, Replikationsfehler und nachlassende DNA-Reparatur. Dies führt zu Mutationen und chromosomaler Instabilität.
  2. Telomer-Attrition: Verkürzung der Chromosomen-Endkappen bei jeder Zellteilung. Kritisch kurze Telomere lösen Seneszenz oder Apoptose aus.
  3. Epigenetische Alterationen: Veränderungen in DNA-Methylierung, Histon-Protein-Modifikationen und Chromatin-Struktur beeinflussen Genexpression ohne DNA-Sequenz zu ändern. Die Gesamtheit der chemischen Veränderungen wird als Epigenom bezeichnet.
  4. Verlust der Proteostase: Proteine sind wichtig für die Funktion der Zellen, der Körper produziert und recycelt kontinuierlich Proteine. Verlust der Proteostase beeinträchtigt die Proteinfaltung, -reparatur und -abbau, dies führt zur Akkumulation fehlgefalteter Proteine.
  5. Gestörte Makroautophagie: Die Autophagie ist das wichtigste Recyclingsystem der menschlichen Zelle. Nachlassende "zelluläre Müllabfuhr" verhindert Abbau defekter Organellen und Proteinaggregate.
  6. Deregulierte Nährstoffsensorik: Mechanismen wie der Insulin- und mTOR-Signalweg regulieren unseren Stoffwechsel. Deregulierte Nährstoffsensorik führt zu Überaktivierung von mTOR und IGF-1, reduzierte AMPK- und Sirtuin-Aktivität stören metabolisches Gleichgewicht.
  7. Mitochondriale Dysfunktion: Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen, produzieren Energie. Mitochondriale Dysfunktion resultiert in verminderter ATP-Produktion, erhöhter ROS-Produktion, beeinträchtigter mitochondrialer Qualitätskontrolle.
  8. Zelluläre Seneszenz: Alte, funktionsunfähige Zellen reichern sich im Gewebe an und setzen entzündungsfördernde Botenstoffe frei. D.h. Akkumulation teilungsunfähiger, aber metabolisch aktiver "Zombie-Zellen" die schädliche SASP-Faktoren ausscheiden.
  9. Stammzellerschöpfung: Stammzellen sind für die Regeneration unseres Körpers essenziell. Reduktion der Anzahl und Funktionalität gewebs-spezifischer Stammzellen beeinträchtigt Regeneration.
  10. Veränderte interzelluläre Kommunikation:  Körpereigene Signalwege, die Zellen zur Regeneration und zum Wachstum anregen werden mit steigendem Alter weniger effizient, d.h. gestörte Signalübertragung zwischen Zellen, beeinträchtigte neurohormonale Kommunikation.
  11. Inflammaging (Chronische Entzündung): Fortdauernde niedrig-gradige systemische Entzündung ohne akute Infektion tragen erheblich zu altersbedingten Erkrankungen wie Diabetes, Krebs und neurodegenerativen Erkrankungen bei.
  12. Dysbiose: Unser Darmmikrobiom beeinflusst viele Aspekte unserer Gesundheit. Dysbiose verursacht Verlust der Diversität und Balance des Mikrobioms und kann eine Schädigung der Darmschleimhaut nach sich ziehen.

 

Diese Hallmarks beschreiben drei Kategorien:

  • Primäre Hallmarks (genomische Instabilität, Telomer-Attrition, epigenetische Alterationen, Proteostase-Verlust) sind initiale Schäden.
  • Antagonistische Hallmarks (Seneszenz, Nährstoffsensorik) sind kompensatorische Reaktionen (kurzfristig schützend, langfristig schädlich).
  • Integrative Hallmarks (Stammzellerschöpfung, veränderte interzelluläre Kommunikation, Inflammaging, Dysbiose) sind systemische Konsequenzen.

Für die Hallmarks entwickelt die Medizin z.Z. jeweils darauf zugeschnittene therapeutische Ansätze: Senolytics gegen Seneszenz, NAD+-Booster für Sirtuine, Rapamycin für mTOR-Hemmung, Stammzelltherapien gegen Stammzellerschöpfung usw.

 Der Ansatz dieser Side dagegen ist, statt einzelne therapeutische Ansätze zu entwickeln, den grundsätzlichen Mechanismen zu adressieren, der dieser Gesamtproblematik zugrunde liegt. Alle beschriebenen Einzelfaktoren tragen auch zu Folgeerkrankungen bei. Grundsätzlich gilt, dass diese Folgeerkrankungen auftreten, wenn man nichts oder nicht das Richtige gegen die Grunderkrankung unternimmt. Von den grundsätzlich immer auftretenden Problemen, wie z.B. Leberproblemen, wenn man gegen den Pilz vorgeht, sind die Folgeerkrankungen zu unterscheiden, weil sie nicht auftreten, wenn man den Pilz genügend in Schach hält, durch einige der auf diesen Seiten beschriebenen Maßnahmen dem Pilz seine Macht nimmt. Anders ausgedrückt, mit Leberproblemen ist immer zu rechnen, wenn man gegen den Pilz vorgeht und man sollte immer präventiv leberstärkende Maßnahmen vorsehen. Folgeerkrankungen sind dagegen Zeichen, dass der Pilz Macht über den Körper hat und seine Macht weiter ausdehnen kann oder möchte. Ein Kennzeichen dieser Folgeerkrankungen ist immer, dass der Betroffene eine oder möglichst gleich eine ganze Reihe von dem Pilz schadenden Maßnahmen unterlassen soll. Typische Beispiele sind ein Langläufer, dem von einem auf den nächsten Tag verunmöglicht wurde, seine tägliche Laufroutine fortzusetzen. Oder im Fall der Histaminintoleranz der möglichst vollständige Verzicht auf fermentierte Lebensmittel, Zitrusfrüchte, Walnüsse, Haselnüsse, Fisch, Himbeeren, lange gereifter Käse etc. Auch andere früher von der Wissenschaft verurteilte Produkte - weil in der Wirkung vollkommen verkannt - wären hier zu nennen ( die in der heutigen Wissenschaft plötzlich als absolut harmlos dargestellt werden, nachdem sie auf dieser Site als hilfreich beschrieben wurden "Basierend auf wissenschaftlichen Studien ist Glutamat nach Ansicht der DFG-Senatskommission als gesundheitlich unbedenklich zu beurteilen". Siehe a.h. und h und h..[*] Viele Internet-Seiten verbreiten aber noch die frühere Verteufelung). Alles Mittel, die dem Pilz schaden und der menschlichen Gesundheit äußerst zuträglich sind.

 Ich werde hier eine Reihe von Folgeerkrankungen aufzählen und (hoffentlich) Gegenmaßnahmen, die die wesentlichen Fehler vermeiden (es wären hier selbstverständlich sehr viel mehr aufzuzählen, wie etwa Neurodermitis, Gallensteine, etc, etc... Die Aufzählung ist beschränkt durch eine selbstauferlegte Limitierung.) .

 

Histaminintoleranz

Tinnitus

Asthma

Fatigue und Brain Fog

Migräne, Kopfschmerzen

Fructoseintoleranz

Bluthochdruck

Schlaganfall, Herz/Kreislauferkrankungen

Morbus Menière

Morbus Crohn

Obstipation

Parkinson, Alzheimer, MS

Idiopathische intrakranielle Hypertension, Hydrocephalus

Knorpel(verschleiß), Gelenkprobleme (Hüft- und Kniegelenkoperationen sind die Cash-Cows der Kliniken)

Epiretinale Gliose

Makuladegeneration

Augen

 

*)Glutamat wird u.a. vom Darmbakterium Alistipes zum Herstellen des Neurotransmitters GABA genutzt.  Das ist der wichtigste beruhigende Botenstoff im Gehirn und wirkt Angststörungen entgegen.

Bitte beachten Sie: Die hier gegebenen Informationen sind Ansichten dieser Site und stehen teilweise im Widerspruch zur offiziellen Medizin. Obwohl die Angaben dieser Site mit großer Sorgfalt erstellt sind, sollten Sie die Ausführungen nur zu ihrer Meinungsbildung nutzen. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Es wird nicht gehaftet für Schäden, die aufgrund der auf dieser Plattform bereitgestellten Informationen zustande kommen könnten. Jegliche Nutzung der Informationen geschieht auf eigene Gefahr des Nutzers. Ich gehe keine Verpflichtung ein, die Informationen an neue wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Andererseits können sich die Informationen jederzeit ändern, sobald sich wissenschaftliche Gründe für die Änderungen ergeben.

 

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